Lüneburg, am Freitag den 23.02.2024

Zwei Verletzte nach Kellerbrand

von Feuerwehr am 10.02.2024


Feuerwehrsprecher Stefan Kommert berichtet:

Freitag, den 09. Februar 2024 wurde um 19.19 Uhr der Einsatzzug Mitte mit den Freiw. Feuerwehren aus Bargdorf, Wichmannsburg und Bienenbüttel sowie die Freiw. Feuerwehr Hohenbostel alarmiert. In der Bienenbütteler Schützenallee soll es zu einer Verpuffung in einer Heizungsanlage gekommen sein.
Die Lageerkundung durch den Einsatzleiter Marcus Krahn bestätigte die gemeldete Situation. Hinzu kam allerdings, dass sich zwei Bewohner des Hauses vermutlich eine Rauchgasvergiftung zugezogen hatten. Zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt wurden daraufhin umgehend nachalarmiert.
Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF-20) der Feuerwehr Bienenbüttel erlebte dabei seine Feuertaufe und bewies sich als eine sehr gute Investition. Denn bereits auf der Anfahrt konnten sich zwei Trupps (je zwei Personen) im Fahrzeug mit Atemschutzgeräte komplett ausrüsten und sind so umgehend an der Einsatzstelle einsatzbereit.
Bei der Erkundung konnte eine komplette Verrauchung der Räume im Kellergeschoss sowie ein Schwelbrand im Heizungsraum festgestellt werden. Der Brand konnte mit wenig Wasser gelöscht werden. Die Verrauchung die auch
anfänglich in die Erdgeschosswohnung gezogen ist, wurde mit Hilfe einer Überdruckbelüftung aus den Räumen gedrückt.
Da es bei der Verpuffung der Heizungsanlage zu einem Wasserrohrbruch kam, konnte sich der Brand nicht weiter ausbreiten. Das austretende Wasser wirkte in diesem Fall wie eine Sprinkleranlage. Das Wasser und der Strom
mussten deshalb abgestellt werden.
Die zwei Bewohner der Erdgeschosswohnung wurden vom Rettungsdienst hinsichtlich einer vermutlichen Rauchgasvergiftung untersucht. Weitere medizinische Maßnahmen erfolgten aber nicht.
Neben der Feuerwehr, die mit ca. 70 Einsatzkräften vor Ort waren, waren auch der DRK-Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarzt sowie die Polizei Bad Bevensen vor Ort.
Die Schützenallee war im gesamten Einsatzverlauf für den Fahrzeugverkehr in beiden Richtungen voll gesperrt.

© Fotos: Feuerwehr


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