Bekämpfung der Straßen-, Drogen- und Clan-Kriminalität

von Polizei Lüneburg im Mai 2019

Ihre Schwerpunkt- und Präsenzmaßnahmen bei der Bekämpfung der Straßen-, Drogen- und Clan-Kriminalität hat die hiesige Polizeiinspektion wie angekündigt in den letzten Wochen im weiteren Lüneburger Stadtgebiet intensiviert. Flankierend zu den Maßnahmen der letzten Jahre und Monate in den einzelnen Deliktsbereichen ist die Polizei in Zusammenarbeit mit Beamten der Lüneburger Bereitschaftspolizei seit Anfang des Monats dabei immer wieder offen sowie zivil präsent, kontrolliert und ahndet in diesem Zusammenhang auch "niedrigschwellig" mögliche Drogen-, Waffen-, Verkehrs- und andere Ordnungsverstöße. Dabei kontrollierten die Beamten bis dato mehr als 400 Personen und durchsuchten diese bzw. entsprechende Fahrzeuge. Parallel wurden mehr als ein halbes Dutzend Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie mehr als 150 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (Befahren Fußgängerzone, Parken in zweiter Reihe, etc.) geahndet. Bei den Kontrollen wurden u.a. Konsumeinheiten mit Betäubungsmitteln, aber auch verbotene Waffen, wie Taser, Einhandmesser, Schlagringe oder Teleskopschlagstöcke aufgefunden und beschlagnahmt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Weitere Ermittlungs-, Präsenz- und Kontrollmaßnahmen folgen ...

Bereits seit dem Jahr 2014 nach einer offenen Auseinandersetzung Angehöriger zweier Großfamilien im Umfeld des Lüneburger Klinikums arbeitet die hiesige Polizei vernetzt mit verschiedenen Behörden, Institutionen und Entscheidungsträgern zusammen, um u.a. gegen kriminelle Familienstrukturen (Clan-Kriminalität) konsequent vorzugehen. Regionsübergreifend steht die hiesige Polizei dabei parallel auch im engen Austausch mit anderer Dienststellen und hält dabei auch direkte Verbindungen zu dem in diesem Jahr eingerichteten Zusammenschluss "Räderwerk" im Heidekreis sowie Polizeidienststellen im Bundesgebiet.


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