Der Traumberuf, der auch Nerven kostet – Oberbürgermeister Mädge spricht mit Schülern über Politik

von Hansestadt Lüneburg im Februar 2020

(sp) Lüneburg. „Wer in einer Demokratie leben möchte, der muss sich engagieren, auch wenn es anstrengend ist und Zeit sowie Nerven kostet“, machte Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Herderschule deutlich. Ob ihm sein Beruf noch Spaß bringe und warum er sich überhaupt in der Politik engagiere, hatten die Schüler zuvor vom Oberbürgermeister wissen wollen. „Es ist nach wie vor mein Traumberuf“, resümierte dazu Mädge. Einmal dem Oberbürgermeister von Lüneburg alle Fragen zur Politik stellen, die man schon immer loswerden wollte - diese Gelegenheit hatte jetzt die Klasse 8S1 des Gymnasiums Herderschule, die begleitet von ihrem Politiklehrer Christian Knappe im Lüneburger Rathaus zu Gast war. Neben ganz persönlichen Fragen hatten die jungen Lüneburgerinnen und Lüneburger vor allem Fragen zur Tätigkeit des Oberbürgermeisters, zur Stadtpolitik und zu zentralen Herausforderungen in der Hansestadt mitgebracht. So wollte ein Schüler wissen, welche Aufgabe einer der kräftezehrendsten in den letzten Jahren gewesen sei. „Der Wohnungsbau“, antwortete Mädge prompt. „Das war und bleibt eine Riesenherausforderung, bei der wir alle an einem Strang ziehen müssen.“ Denn es gehe hier darum, Abzuwägen zwischen den vielen verschiedenen Interessen, um dann gemeinsam Kompromisse zu finden.“ Auch der Klimaschutz spielte in dem Gespräch eine zentrale Rolle. Eine Schülerin fragte, wie sich die die Hansestadt beim Klimaschutz engagiert und welche Rolle die Stimme der Jugend beim Thema Klimaschutz in der Politik spielt. Mädge skizzierte daraufhin die langjährigen Bemühungen der Verwaltung, vor allem im Bereich der energetischen Sanierung von Schulen und anderen städtischen Gebäuden. Des Weiteren verfolge die Hansestadt durch die Sanierung von Radwegen und die Erweiterung des ÖPNV die Mobilitätswende voranzutreiben. Auch sei kürzlich ein Klimafond eingerichtet worden sowie ein umfangreiches Aufforstungsprogramm verabschiedet worden. Zugleich hob Mädge aber die Bedeutung des Engagements der jungen Leute hervor: „Ihr habt den Druck auf die Straße gebracht und damit auch den Druck in der Politik erhöht.“ Er forderte die Schülerinnen und Schüler auf, hier nicht locker zu lassen: „Es ist noch jede Menge zu tun.“


© Fotos: Hansestadt Lüneburg

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