2.000 Sandsäcke pro Stunde: Amt Neuhaus übt für den Ernstfall
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 15.09.2026
Neuhaus. Hochwasser und Starkregen können schnelles Handeln erforderlich machen. Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Amt Neuhaus und des Neuhauser Deichverbandes haben deshalb am Samstag den Einsatz der beiden im Amt stationierten Sandsackfüllmaschinen trainiert.
Dabei geht es vor allem um Routine. Bei eingespielten Abläufen können mit den Maschinen nach Angaben der Feuerwehr mehr als 2.000 Sandsäcke pro Stunde befüllt werden. Diese können bei Hochwasser, aber auch bei Starkregen zum Schutz von Gebäuden eingesetzt werden.
Eine der Maschinen gehört zum Neuhauser Deichverband. Eine weitere kam vor rund einem Jahr im Rahmen einer Beschaffung des Landes Niedersachsen nach Amt Neuhaus. Insgesamt hatte das Land 45 Sandsackfüllmaschinen angeschafft.
„Diese Treffen sollen sich zu regelmäßigen Terminen und Routinen entwickeln“, erklärte Bürgermeister Andreas Gehrke.
Parallel fand bei der Feuerwehr Neuhaus ein weiterer Ausbildungstag der Modularen Grundausbildung statt. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit Rettungsgeräten und der Rettung aus Gefahrenbereichen.
Quelle/Fotos: Gemeindefeuerwehr Amt Neuhaus / Claudia Harms
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