95 Millionen Euro für Lüneburgs
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 30.09.2026 Abwassernetz
Lüneburgs Kanalnetz ist in weiten Teilen in die Jahre gekommen. Die AGL will die Abwasserinfrastruktur deshalb in den kommenden Jahren grundlegend sanieren und modernisieren.
Mit der Strategie „Quartier für Quartier“ sollen schadhafte Kanäle künftig systematisch nach Dringlichkeit saniert oder erneuert werden. Hintergrund sind teilweise erhebliche Schäden. In der Vergangenheit kam es unter anderem in der Reichenbachstraße zu einem Kanaleinsturz, bei dem ein Passant verletzt wurde. Weitere akute Schäden gab es am Lambertiplatz, Am Graalwall und an der Dahlenburger Landstraße.
Größtes Einzelprojekt ist die „Saubere Ilmenau“. Bei Starkregen gelangt derzeit über Teile der Innenstadtentwässerung unbehandeltes Schmutzwasser in die Ilmenau. Geplant sind deshalb unter anderem neue Sammelkanäle, zusätzliche Speicheranlagen und ein neuer Ilmenau-Düker.
Als Standort für Rückhalteanlagen ist der ESV-Sportplatz neben der Kläranlage vorgesehen. Eine weitere Nutzung als Sportfläche soll nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Der Investitionsrahmen für das Projekt „Saubere Ilmenau“ liegt derzeit bei rund 95 Millionen Euro netto. Die Planungen sollen 2027 abgeschlossen werden, der Baubeginn ist nach aktuellem Stand für 2028 vorgesehen.
Quelle: Hansestadt Lüneburg / AGL
Foto: Hansestadt Lüneburg
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