A39: CDU und SPD machen Druck – Baubeginn soll 2027 erfolgen
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 05.11.2026Neun Bundestagsabgeordnete von CDU und SPD fordern eine schnelle Finanzierung und einen verbindlichen Zeitplan für den Weiterbau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg. Bereits 2027 sollen die Bauarbeiten beginnen.
Zu den Unterzeichnern gehört auch der Lüneburger SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob Blankenburg. Gemeinsam haben die Politiker Bundesverkehrsminister und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil angeschrieben.
Hintergrund ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Juli 2026. Damit besteht für den Abschnitt zwischen Ehra-Lessien und Wolfsburg unanfechtbares Baurecht. Nun müsse der Bund die Finanzierung sichern.
Sorgen bereiten den Abgeordneten die Verzögerungen bei weiteren Bauabschnitten. Zwischen Wittingen und Ehra-Lessien soll ein wichtiges Planungsschrittverfahren erst 2028 statt 2026 beginnen. Für einen weiteren Abschnitt fehlt bislang ein verlässlicher Zeitplan.
Die Abgeordneten sehen in der A39 eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Region Wolfsburg und dem Hamburger Hafen. Sie erwarten nun konkrete Zusagen der Bundesregierung.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von neun Bundestagsabgeordneten der CDU und SPD, 5. November 2026.
Redaktioneller Hinweis: Die Forderung nach einem Baubeginn 2027 ist noch keine verbindliche Bauzusage. Die Finanzierung ist nach Angaben der Abgeordneten weiterhin offen.
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