Anzeige: Martin, der Mann fürs Praktische
von Anzeige am 24.08.2026Anzeige
Als es darum ging, die Ilmenaustraße zur Fahrradstraße zu machen, ging Martin Lühmann zu den anliegenden Betrieben und fragte die Chefs, was sie sich wünsche. Genug Parkplätze. Ein Weg für Radler sei in Ordnung. Der Ratsherr war der einzige seiner damals grünen Fraktion, der sich vor Ort umhörte. Politik müsse sich an den Menschen orientieren, sagt der 61-Jährige. Auch an dieser Frage lag es, dass Lühmann den Grünen den Rücken kehrte und inzwischen zur CDU wechselte: "Da ist wirtschaftliches Denken." Es gehe um die Erkenntnis, dass Unternehmen Steuern zahlen -- und die brauche es, um vieles in der Stadt umsetzen zu können.
Lühmann will erneut in den Rat einziehen. Er kandidiert im Wahlbereich 1, das sind die Stadtteile Westliche Altstadt, Kreideberg und Ochtmissen. Da ist er zu Hause, dort direkt auf der Altstadt betreibt er sein Lokal Anno 1900. Lühmann ist einer, der mit jedem redet, und jeder redet mit ihm. Der beliebte Wirt meint: "Ich stehe zu dem, was ich sage, nicht heute so und morgen so."
"Ich bin einer von euch", sagt Lühmann. "Ich bin 24/7 ansprechbar und schaue nach vorne, nicht nach hinten und bestimmt nicht auf jemanden hinab." Lüneburger ist er durch und durch. Der Vater von fünf Töchtern und sechsfache Opa lebt mit seiner Frau im Haus seiner Ur-Großeltern an der Lauensteinstraße.
"Schnitzel-Martin" ist nicht nur Gastgeber im Anno 1900, sondern auch Teil der "Informationsbörse". In seinem Lokal geht es selbstverständlich, um das, was gut und was schlecht läuft in der Stadt. Seine Erkenntnis: "Die Leute haben oft Lösungsvorschläge, die kennen sich ja dort aus, wo sie wohnen." Eben diese Form von Kompetenz möchte er viel öfter nutzen: "Für jeden Kram holt man sich teure Gutachten, anstatt vor Ort zu fragen, wie man etwas machen kann. Die Nachbarn sind doch Fachleute in ihrer Sache."
Das ist ihm wichtig: Praktische Lösungen, mit den Lüneburgern reden -- zum Wohl der Stadt. In den vergangenen Jahren hat sich Lühmann nicht immer der Fraktionsdisziplin unterworfen und lag daher mit den anderen ab und an über Kreuz: "Eben, weil es nicht um die Partei, sondern um die Stadt geht." So hat er mit SPD und CDU gestimmt, als beim Stadtfest länger als 22 Uhr gefeiert werden sollte- Das Publikum feierte.
Lühmann will ein kritischer Geist bleiben, grüne Ideen hat er weiterhin, zum Beispiel Mehrwegverpackungen für Imbisse: "Andere Städte machen uns das vor, bei der Mobilität aufs Rad zu setzen, sei richtig -- aber man müsse ebenfalls an Autos und Busse denken. Praktisch eben.
CDU-Mann Lühmann sagt: "Gute Politik für Lüneburg geht nur im Team, gemeinsam mit unserem OB-Kandidaten Patrick Pietruck." Deshalb möchte Lühmann wieder in den Rat einziehen und bittet die Wähler, ihr Kreuz bei ihm zu machen.
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