BI-Strabs-Dahlenburg fordert vor der Kommunalwahl erneut die Abschaffung der Straßenausbaubeitr
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 02.08.2026
Die Bürgerinitiative BI-Strabs-Dahlenburg hat sich kurz vor der Kommunalwahl am 13. September erneut für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ausgesprochen. Sprecher Wilfried Reiser verweist darauf, dass inzwischen auch die Gemeinden Vastorf und Thomasburg keine entsprechende Satzung mehr haben. Der Flecken Dahlenburg gehöre jedoch weiterhin zu den Kommunen, die an der Regelung festhalten.
In seiner Mitteilung kritisiert Reiser den Zustand einzelner Gemeindestraßen und wirft der Gemeinde vor, ihrer Unterhaltungspflicht nicht ausreichend nachzukommen. Zudem fordert er die Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Kommunalwahl gezielt Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen, die sich für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge einsetzen.
Darüber hinaus stellt die Bürgerinitiative die finanzielle Begründung für den Erhalt der Straßenausbaubeiträge infrage. Reiser verweist darauf, dass die Samtgemeinde Dahlenburg im zweiten Jahr in Folge keine Bedarfsmittelzuweisung des Landes Niedersachsen erhalten habe. Aus Sicht der BI müsse die Gemeinde ihre Position deshalb neu bewerten.
Die Bürgerinitiative besteht seit rund sieben Jahren und kündigt an, sich weiterhin für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge im Flecken Dahlenburg einzusetzen.
Quelle: Pressemitteilung der BI-Strabs-Dahlenburg.
Kommentare
am 03.08.2026 um 17:07:45 Uhr
Was ist nun die Motivation einiger der politisch Verantwortlichen in Dahlenburg? Noch immer halten sie an dieser zu tiefst ungerechten Strabs fest. Wie lange noch?
Gerhard Bröcker
am 03.08.2026 um 17:21:56 Uhr
am 04.08.2026 um 17:14:52 Uhr
In vielen anderen Gemeinden um uns herum ist es längst geschehen.
Wir war mal bis zur nächsten Wahl ab, man sollte ja die Hoffnung nicht aufgeben.
am 06.08.2026 um 07:39:15 Uhr
Die Gemeinden verlangen Zahlungen von Grundstückseigentümern im fünfstelligen Bereich, obwohl die Gemeindestraßen zum Eigentum der Gemeinden gehören und von der gesamten Öffentlichkeit genutzt werden können.
Die Straßenausbaubeiträge gelten nicht für Anlieger an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Sie gelten nur für Gemeindestraßen. In 11 Bundesländern gibt es diese Satzung nicht. Ebenfalls nicht in ca. 56% der Gemeinden in Niedersachsen und auch nicht in ca. 72% der Gemeinden im Landkreis Lüneburg. In der Samtgemeinde Dahlenburg haben nur der Flecken Dahlenburg und die Gemeinde Nahrendorf diese Satzung. Die Gemeinden Boitze, Tosterglope und Dahlem haben diese Satzung nicht. Alles Stand August 2026.
Soviel zum Thema Gerechtigkeit. Es wird höchste Zeit dieses museale Konstrukt der Straßenausbaubeiträge abzuschaffen.
Wilfried Reiser
am 06.08.2026 um 13:52:21 Uhr
Reparaturen sind aus dem Haushalt zu finanzieren, für Sanierungen werden Strassenausbaubeiträge von den Grundstückseigentümern erhoben.
Die Wahlversprechen einzelner Parteien (CDU, SPD, Grüne) zur Abschaffung
der Strabs sind äußerst fadenscheinig. Die Beteuerung die Strabs noch in dieser Legislatur abzuschaffen ist verwaltungsseitig schwierig, da die notwendigen Vorbereitungen zur Umsetzung schon daran scheitern, dass der zuständige Beamte das Rathaus zum 01.09.2026 verlässt.
Wenn die Abschaffung also tatsächlich gewollt wäre, dann hätte sie mehrheitlich längst umgesetzt werden können.
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