Blindes Vertrauen im Ernstfall: Feuerwehr trainiert Rettung unter Atemschutz
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 11.09.2026
Stapel. Wenn im Einsatz über Funk „Mayday“ zu hören ist, muss jeder Handgriff sitzen. Genau diesen Ernstfall haben Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Stapel jetzt bei einer realitätsnahen Übung trainiert.
In einem vollständig verrauchten Gebäude mussten mehrere Trupps vermisste Personen suchen. Hindernisse und Gefahrenstellen wie Gasflaschen erschwerten das Vordringen. Die Feuerwehrleute bewegten sich mit Sicherungsleine durch die nahezu vollständig fehlende Sicht.
Während der Übung setzte ein Trupp schließlich einen „Mayday“-Notruf ab. Der bereitstehende Sicherungstrupp musste daraufhin ins Gebäude und ein Truppmitglied retten. Auch dieses Szenario wurde erfolgreich bewältigt.
Die Feuerwehr Stapel verfügt über 18 Atemschutzgeräteträger, von denen durchschnittlich 16 einsatzbereit sind. An Arbeitstagen können nach Angaben der Feuerwehr neun Einsatzkräfte und damit vier Atemschutztrupps gestellt werden. Die komplette Schutzausrüstung wiegt rund 25 Kilogramm.
Die regelmäßigen Übungen sind Teil der vorgeschriebenen Atemschutztauglichkeit. Zusätzlich müssen die Einsatzkräfte regelmäßig medizinisch untersucht werden und entsprechende Übungen absolvieren.
Quelle: Gemeindefeuerwehr Amt Neuhaus
www.lueneburgaktuell.de
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