Brand auf 10 000 Quadratmetern
von Feuerwehr am 13.07.2026Feuerwehrsprecher Mathias Wille berichtet:
Ein Großaufgebot der Feuerwehren der Samtgemeinde Salzhausen war am Montagnachmittag bei einem Feldbrand nahe Putensen im Einsatz. In der Verlängerung der Straße „Zum Fierlaßberg“ war es während Erntearbeiten zu einem Feuer gekommen.
Zunächst wurden die Freiwilligen Feuerwehren Putensen und Salzhausen mit dem Einsatzstichwort „brennt Feld (groß)“ alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ihnen ein umfangreiches Schadensbild: Eine Rundballenpresse stand in voller Ausdehnung in Flammen. Zudem hatten das Feuer bereits auf mehrere Rundballen sowie das trockene Stoppelfeld übergegriffen.
Dem Fahrer des Traktors gelang es noch rechtzeitig, die brennende Rundballenpresse vom Zugfahrzeug abzukuppeln und so ein Übergreifen der Flammen auf den Traktor zu verhindern. Eigene Löschversuche mit Pulverlöschern blieben jedoch ohne Erfolg.
Aufgrund der raschen Brandausbreitung ließ Einsatzleiter Alexander Düppetell, stellvertretender Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Putensen, die Alarmstufe erhöhen. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren Eyendorf, Garlstorf, Garstedt und Lübberstedt nachalarmiert. Auch Kreisbrandmeister Jörn Petersen machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und den umfangreichen Löscharbeiten.
Parallel zu den Löscharbeiten unterstützten mehrere Landwirte die Feuerwehr mit ihren Grubbern und zogen Schneisen um den Brandbereich, sodass sich der Flächenbrand nicht weiter ausbreiten konnte. Ein Radlader kam zudem zum Einsatz, um die brennenden Rundballen auseinanderzuziehen und gezielt ablöschen zu können.
Mit insgesamt elf C-Strahlrohren sowie sieben eingesetzten Atemschutzgeräteträgern gelang es den über 80 eingesetzten Feuerwehrkräften schließlich, den Brand auf den etwa 10.000 Quadratmetern unter Kontrolle zu bringen. Besonders wichtig war dabei, dass ein Übergreifen der Flammen auf ein unmittelbar angrenzendes Waldstück verhindert werden konnte.
Die auf der Alarmstufenerhöhung alarmierten Feuerwehren aus Eyendorf und Lübberstedt konnten ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen, nachdem ausreichend Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zur Verfügung standen und sich die Lage stabilisiert hatte.
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