Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Onlineshops,
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 01.09.2026Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Onlineshops, die mit angeblicher Tradition, regionalen Namen und hohen Rabatten Vertrauen schaffen wollen.
„Anna Berlin“, „Mathilde München“ oder „Emma Frankfurt“: Derzeit fallen immer wieder Onlineshops auf, die sich als regionale oder familiäre Traditionsbetriebe präsentieren. Häufig wird gleichzeitig eine angebliche Geschäftsaufgabe angekündigt – verbunden mit Rabatten von 50 bis 80 Prozent.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale Niedersachsen steckt dahinter oft eine Verkaufsmasche. Die emotionale Geschichte soll Vertrauen schaffen, die vermeintlich kurze Rabattaktion zu schnellen Bestellungen verleiten.
Wer genauer hinsieht, entdeckt häufig Widersprüche. So sitzen manche Betreiber nicht in Deutschland, sondern beispielsweise in Hongkong oder den USA. Auch unvollständige Kontaktangaben oder Rücksendeadressen in Fernost können Warnzeichen sein.
Problematisch wird es vor allem, wenn die bestellte Ware nicht den Erwartungen entspricht. Hohe Rücksendekosten können einen Widerruf dann praktisch unattraktiv machen.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, vor einer Bestellung unter anderem das Impressum, die Unternehmensadresse und das Alter der Internetdomain zu prüfen. Hilfe bietet außerdem der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen.
Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen
www.lueneburgaktuell.de
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