Lüneburg, am Donnerstag den 22.10.2026

Einbrüche in der Region rückläufig – Polizei gibt Tipps zum Schutz

von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 22.10.2026




Die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Region Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen ist 2026 bislang um gut zehn Prozent zurückgegangen. Dennoch warnt die Polizei gerade mit Beginn der dunklen Jahreszeit vor Einbrechern und empfiehlt, Häuser und Wohnungen besser zu sichern.

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 346 versuchte und vollendete Einbrüche. In 134 Fällen blieb es beim Versuch. Zum Vergleich: 2015 wurden noch 603 Einbrüche gezählt, 1993 waren es sogar 1.265.

„Machen Sie es Einbrechern schwer!“, appelliert Polizeihauptkommissarin Kathrin Richter vom Lüneburger Präventionsteam. Besonders wichtig seien gut gesicherte Fenster und Türen. Denn je länger ein Einbrecher benötigt, desto größer wird sein Entdeckungsrisiko.

So schützen Sie Ihr Zuhause

Die Polizei empfiehlt einige einfache Vorsichtsmaßnahmen:

- Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit vollständig schließen.
- Keine Schlüssel im Außenbereich verstecken.
- Mit Zeitschaltuhren und Beleuchtung einen bewohnten Eindruck vermitteln.
- Nachbarn bei längerer Abwesenheit informieren.
- Fenster und Türen möglichst mit geprüfter Sicherheitstechnik nachrüsten.

Kostenlose Beratung durch die Polizei

Zum bundesweiten Tag des Einbruchschutzes am Sonntag, 25. Oktober, macht die Polizei auf wirksame Schutzmaßnahmen aufmerksam.

Am Sonntag, 1. November, informiert das Präventionsteam beim Blaulichttag auf dem Lüneburger Marktplatz persönlich über Einbruchschutz.

Darüber hinaus bietet die Polizei kostenlose individuelle Beratungen direkt zu Hause an.

Terminvereinbarung:
Telefon: 04131 607-2107
E-Mail: praevention@pi-lg.polizei.niedersachsen.de

Hinweise auf verdächtige Beobachtungen nimmt die Polizei unter 04131 607-1991 entgegen. Bei akuten Verdachtsfällen gilt die Notrufnummer 110.

Quelle: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Pressemitteilung vom 21. Oktober 2026.

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© Fotos: Polizei


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