Erfolgreicher Schlag gegen international agierende Rauschgifthändler
von Polizei am 26.08.2026Lüneburg (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stade und
der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg
Bei der ZKI Lüneburg wurde unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Stade seit
Oktober 2024 ein Ermittlungsverfahren wegen der unerlaubten Einfuhr sowie des
unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geführt.
Am heutigen Tag sind nunmehr acht Durchsuchungsbeschlüsse und ein Haftbefehl
vollstreckt worden.
Durch umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen konnten zuvor mehrere Beschuldigte
identifiziert und wesentliche Teile eines komplexen, international agierenden
Netzwerks aus Lieferanten, Vermittlern und Abnehmern von Betäubungsmitteln
aufgehellt werden. Im Verlauf der Ermittlungen konnte der versuchte Import von
rund vier Tonnen Kokain von Südamerika nach Europa sowie der Aufbau und die
Organisation von zwei professionell betriebenen Cannabis-Indoorplantagen
nachvollzogen werden. In den Plantagen in Hamburg und im Landkreis Lüneburg
wurden mehr als 500 kg Cannabis mit einem Gesamtwert von mindestens zwei
Millionen Euro produziert.
Bei den heutigen Durchsuchungsobjekten handelte es sich um die Wohnanschriften
von Beschuldigten sowie um vier Gewerbeobjekte in Hamburg und Lüneburg. Im
Rahmen der heutigen Durchsuchungen und Vollstreckung des Vermögensarrestes über
2,1 Millionen Euro wurden diverse Beweismittel und Vermögenswerte
sichergestellt.
Der Hauptbeschuldigte wurde festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht
Stade vorgeführt. Das Amtsgericht Stade hat den Haftbefehl am Nachmittag
verkündet und der Beschuldigte wurde anschließend in eine JVA verbracht.
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