Lüneburg, am Mittwoch den 19.08.2026

FDP sieht Vonovia-Verkauf als Chance für Kaltenmoor

von FDP REDAKTIONELL GEKÜRZT. am 19.08.2026


Die FDP Lüneburg und ihr Oberbürgermeisterkandidat Frank Soldan sehen den Verkauf von 975 Vonovia-Wohnungen an Tristan Capital Partners grundsätzlich positiv. Nach Angaben der FDP wurden die Wohnungen für rund 55 Millionen Euro verkauft. Mehr als 700 davon befinden sich in Kaltenmoor, weitere in Neu-Hagen, am Schützenplatz und in der Weststadt.
Soldan spricht von einer „Chance“ für Kaltenmoor. Viele der Gebäude seien inzwischen rund 60 Jahre alt und hätten erheblichen Sanierungsbedarf. Positiv bewertet die FDP insbesondere, dass mit der Porth-Gruppe ein regionaler Akteur beteiligt sei, der den Lüneburger Immobilienmarkt kenne.
Gleichzeitig fordert die FDP vom neuen Eigentümer klare Zusagen. Die Mieter müssten frühzeitig über die weiteren Pläne informiert werden. Erwartet würden ein nachvollziehbarer Sanierungsfahrplan, Investitionen in Gebäude und Wohnungen sowie verlässliche Ansprechpartner.
Modernisierungen dürften nach Ansicht der Liberalen nicht dazu führen, dass Bewohner aus ihrem bisherigen Umfeld verdrängt werden. „Eigentum verpflichtet“, betont Soldan und fordert Verantwortung sowohl für die Gebäude als auch für die Menschen, die dort leben.
Cornelius Grimm, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion, weist darauf hin, dass die Probleme der Wohnungsbestände über viele Jahre entstanden seien. Eine umfassende Sanierung werde daher voraussichtlich mehrere Jahre dauern.
Die FDP fordert zudem, dass die Stadt den Eigentümerwechsel und die weitere Entwicklung aktiv begleitet. Entscheidend sei nun, ob aus den angekündigten Investitionen tatsächlich sichtbare Verbesserungen für Kaltenmoor und die betroffenen Mieter werden.
Quelle: Pressemitteilung FDP Lüneburg, 18. August 2026

© Fotos: Hansestadt Lüneburg, Archiv LS


Kommentare Kommentare


Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.



Kommentar posten Kommentar posten

Ihr Name*:

Ihre E-Mailadresse*:
Bleibt geheim und wird nicht angezeigt

Ihr Kommentar:



Lüneburg Aktuell auf Facebook