Feuerwehr — zuverlässig auch zu Wasser
von Feuerwehr am 11.05.2026Feuerwehrsprecher Yannick Lüdemann berichtet:
Tespe. Am Sonntag, den 10. Mai, fand das traditionelle Anbooten der Feuerwehr-
Bootseinheiten im Landkreis Lüneburg statt. Die langjährige Traditionsveranstaltung wird seit
vielen Jahren länderübergreifend durchgeführt und dient insbesondere dem Austausch sowie
dem gemeinsamen Training der Einsatzkräfte auf dem Wasser.
In diesem Jahr wurde die Veranstaltung von der Feuerwehr Barum ausgerichtet. Da die
Gewässer rund um Barum für eine größere Übung mit mehreren Booten nicht ausreichend
Platz bieten, wurde das Anbooten an die Elbe nach Tespe verlegt. Zahlreiche
Bootsmannschaften aus dem Landkreis Lüneburg sowie benachbarter Regionen nahmen an
der Veranstaltung teil. Neben dem Gewässerschutzzug und dem Ölwehrzug des
Landkreises Lüneburg beteiligten sich auch Kräfte der Feuerwehr Scharnebeck. Darüber
hinaus waren Einheiten aus Lauenburg in Schleswig-Holstein sowie aus Boizenburg in
Mecklenburg-Vorpommern vertreten.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten zu stärken
und den persönlichen Austausch zwischen den Einsatzkräften zu fördern. Gerade an der
Elbe ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit im Einsatzfall besonders wichtig.
Einsätze auf dem Wasser machen nicht an Landesgrenzen halt – deshalb ist es
entscheidend, dass sich die Mannschaften kennen und eingespielt zusammenarbeiten
können.
Im Rahmen des Anbootens mussten die Besatzungen verschiedene
Geschicklichkeitsübungen absolvieren. Dazu gehörte unter anderem das Retten von
Personen aus dem Wasser. Für die Maschinisten wurde außerdem ein abwechslungsreicher
Parcours aufgebaut, bei dem präzises Manövrieren gefragt war.
Besonderes Geschick erforderte die Übung „Heißer Draht“ auf dem Wasser: Zwei Boote
mussten mit einem gespannten Seil eine komplette Runde um ein drittes Boot fahren. Die
Besatzung des mittleren Bootes hielt dabei einen großen Ring, durch den das Seil geführt
wurde. Ziel war es, den Ring während der gesamten Fahrt nicht zu berühren – jede
Berührung führte zu Strafpunkten.
Nach den Übungen klang die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Beisammensein in
kameradschaftlicher Atmosphäre aus. Dabei nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit zum
Austausch über Erfahrungen, Technik und gemeinsame Einsätze.
Die Kreisfeuerwehr Lüneburg bedankt sich bei der Feuerwehr Barum für die Organisation
sowie bei allen teilnehmenden Kräften für ihr Engagement und die gute Zusammenarbei
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