Gedenken an die Pogromnacht: Straßensperrungen in Lüneburg am 9. November
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 29.10.2026
Lüneburg erinnert am Montag, 9. November, an die Pogromnacht von 1938 und die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Rund um die Synagogen-Gedenkstätte kommt es deshalb am Abend zu Verkehrsbehinderungen.
Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg lädt zu einer Gedenkveranstaltung ein. Sie beginnt um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche. Um 18 Uhr folgt die Gedenkfeier am Synagogen-Mahnmal an der Ecke Reichenbachstraße/Am Schifferwall.
Damit die Veranstaltung in würdevoller Atmosphäre stattfinden kann, werden zwischen etwa 17.45 und 19 Uhr mehrere Straßen gesperrt.
Diese Einschränkungen gelten:
- Reichenbachstraße: vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
- Am Schifferwall: In Richtung Bockelmannstraße bleibt die rechte Fahrspur geöffnet. Es gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung.
- Bockelmannstraße: Bis zur Lise-Meitner-Straße normal befahrbar, danach stadteinwärts gesperrt.
- Parkhaus am Kino: Die Zufahrt ist weiterhin über die Konrad-Zuse-Allee möglich, nicht jedoch über die Bockelmannstraße.
Die Hansestadt bittet Autofahrer, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Radfahrer sollen innerhalb des gesperrten Bereichs absteigen und ihre Fahrräder schieben.
Hintergrund: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im gesamten Deutschen Reich Synagogen zerstört, jüdische Geschäfte verwüstet und jüdische Menschen misshandelt, verschleppt und ermordet. Die Pogromnacht markierte eine weitere Eskalation der nationalsozialistischen Judenverfolgung.
Quelle: Hansestadt Lüneburg
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