Geld für die ehemaligen Eisenwerker
von Carlo Eggeling am 23.09.2026Die ehemaligen Kollegen des Lüneburger Eisenwerks freuen sich: Sie erhalten eine Abschlagszahlung aus der Insolvenzmasse. Das berichtet Lennard Aldag. Der Bevollmächtigte der IG Metall teilt das in Absprache mit dem Büro des Bremer Insolvenzverwalters Dr. Malte Köster mit. Das Geld fließt aus dem verkauf des Grundstücks an der Gebrüder-Heyn-Straße an einen Lüneburger Investor. Es kann sein, dass weiteres Geld an die Betroffenen fließt. Doch es seien noch Fragen zu klären sind. Doch Aldag ist optimistisch, Erfolge zu erzielen. Die Beträge fallen unterschiedlich hoch für die einzelnen Mitarbeiter aus.
Wie berichtet, hat das Eisenwerk mehrere Insolvenzen durchlaufen. Um weitermachen zu können, hatte die Arbeiter letztlich auf Lohn verzichtet, um den Betrieb mit mehr als 100 Beschäftigen zu retten. Das Management hatte aus Sicht auch des Insolvenzverwalters zu wenig in den Standort investiert -- im vergangenen Jahr war endgültig Schluss. Damit endete eine Tradition, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts Vor dem Bardowicker Tore begonnen hatte.
Die IG Metall ist weiter mit Köster im Gespräch, um die Interessen der Kollegen zu vertreten. Geplant sind unter anderem Beratungsstermine mit den ehemaligen Beschäftigten. Carlo Eggeling
Die Fotos zeigen den Trauermarsch zum Betriebsende des Werks sowie IG Metaller Aldag, Insolvenzverwalter Köster und Mitglieder des Betriebsrats.
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