Geld fürs Theater
von Landkreis am 09.07.2026Das teilt der Landkreis mit:
Förderung auch für das Lüneburger Theater: Land Niedersachsen stellt zusätzliche Millionen bereit
Die Verhandlungsgruppe der kommunalen Theater- und Orchesterstandorte in Niedersachsen hat einen wichtigen Erfolg erzielt: Der Landeshaushalt sieht für 2027 zusätzliche 2 Millionen Euro und für 2028 weitere 3,5 Millionen Euro für die kommunalen Theater und Orchester vor. Diese Summen entsprechen den Forderungen, die die Verhandlungsgruppe für diese beiden Jahre gestellt hatte. In Lüneburg kommt diese Entscheidung dem Theater zugute, das der Landkreis Lüneburg und die Hansestadt gemeinsam tragen.
Auch für die Folgejahre gibt es positive Signale: Die Mittel für 2029 bis 2031 sind im Haushalt fortgeschrieben. Das Land berücksichtigt die kommunalen Theater und Orchester damit auch über 2028 hinaus. Auf dieser Grundlage kann nun ein zweijähriger Vertrag mit dem Land geschlossen werden, verbunden mit einer Willensbekundung für die Finanzierung ab 2029. Für die kommenden zwei Jahre besteht damit erstmals seit Langem wieder Planungssicherheit und Verlässlichkeit für die Häuser.
„Das ist ein richtig guter Tag für die kommunalen Theater und Orchester in Niedersachsen“, unterstreicht die Göttinger Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, die die Verhandlungsgruppe der kommunalen Theater- und Orchesterstandorte in Niedersachsen geführt hat. Zehn Jahre lang hätte die Verhandlungsgruppe mit dem Land um eine verlässliche Finanzierung gerungen. Jetzt sei sie für die kommenden zwei Jahre fest zugesagt, und auch für die Zeit danach gebe es ein klares Signal des Landes. „Damit steigt das Land wieder in die Mitfinanzierung der Tarifsteigerung ein. Das gibt den Häusern endlich wieder die nötige Luft zum Planen“, so Broistedt. „Mein Dank gilt Minister Falko Mohrs und allen, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben: den Ensembles, die mit uns auf die Straße gegangen sind, und den Landtagsabgeordneten aus den Theaterstandorten sowie den kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Faktionen im Landtag, die sich für dieses Ergebnis eingesetzt haben. Denn Kultur ist kein Luxus. Sie ist Teil unserer Demokratie. Was wir jetzt erreicht haben, zeigt, dass sich der gemeinsame Einsatz dafür lohnt.“
Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch meint: „Ich freue mich und bin dankbar für dieses Ergebnis. Das ist ein wichtiges Signal für unser Lüneburger Theater und alle, die sich dort engagieren. Davon unabhängig müssen wir weiter dafür kämpfen, dass die dauerhafte Finanzierung auch wirklich gesichert wird. Nur so haben wir eine vernünftige Perspektive.“
„Wir freuen uns, dass das Land Niedersachsen Verlässlichkeit für die kommunalen Theater schafft. Vielen Dank der Verhandlungsführerin Petra Broistedt, die mit viel Fingerspitzengefühl und Hartnäckigkeit die Position der Theaterstandorte vertreten hat“, ergänzt die Erste Kreisrätin des Landkreises Lüneburg, Yvonne Hobro.
Seit 2019 hatte sich das Land nicht mehr an den Tarifsteigerungen der kommunalen Theater und Orchester beteiligt. Die daraus entstandenen finanziellen Lücken sowie fehlende verlässliche Vereinbarungen für die Folgejahre hatten die Häuser zunehmend belastet. Erst im April hatten Beschäftigte, Ensembles und Unterstützerinnen und Unterstützer bei einer Demonstration vor dem Niedersächsischen Landtag auf diese Situation aufmerksam gemacht und eine verlässliche Finanzierung eingefordert.
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.
_Banner_Winsen_und_Lueneburg_Aktuell_Hausverwaltung__.jpg)
_ubiMaster1.jpg)
_wernieNovember2.jpg)
_Mai23.jpg)