Hungerstein bei Bleckede wieder sichtbar
von Winfried Machel am 20.08.2026Hungerstein bei Bleckede wieder sichtbar In der Nähe des Fähranlegers in Bleckede ist derzeit wieder der sogenannte Hungerstein zu sehen.
Ein Leser von LÜNEBURG AKTUELL machte uns auf das seltene Bild aufmerksam. Der Stein wurde vor einigen Jahren von Bleckedern in Ufernähe in die Elbe gelegt und kommt nur bei besonders niedrigem Wasserstand zum Vorschein. Hungersteine haben vor allem an der oberen Elbe eine lange Tradition. Sie erinnerten an Zeiten, in denen niedrige Pegelstände die Schifffahrt stark einschränkten und damit für viele Schiffer und ihre Familien wirtschaftliche Not bedeuteten.
Auf dem Bleckeder Hungerstein steht die Inschrift: „Geht dieser Stein unter, wird das Leben wieder bunter.“
Quelle: Leserhinweis
Kommentare
Kommentar von Andrea Schmidt
am 20.08.2026 um 15:54:57 Uhr
am 20.08.2026 um 15:54:57 Uhr
Guten Tag,
2015 habe ich den Stein ins Rollen gebracht und ihn mit der
Unterstützung vieler Bleckeder in die Elbe bekommen.
Vor einigen Wochen gab es dazu noch einmal ein Interview, über das inzwischen verschiedene Radiosender berichtet haben. Umso schöner zu sehen, dass der Bleckeder Hungerstein nun wieder so viel Aufmerksamkeit bekommt und seine Geschichte weit über Bleckede hinaus erzählt wird.
Ein kleines Stück Stadtgeschichte, das offenbar immer wieder für Gesprächsstoff sorgt.
Das freut mich sehr. Gleichzeitig hat diese Geschichte leider auch eine traurige Seite: Denn der Hungerstein wird sichtbar, wenn der Wasserstand der Elbe besonders niedrig ist – und genau das ist eigentlich der Teil, über den wir uns Gedanken machen sollten.
Vielleicht ist es gerade deshalb schön, wenn der Stein nicht nur fotografiert wird, sondern auch daran erinnert, was er uns eigentlich sagen möchte.
Viele Grüße aus Bleckede
Andrea Schmidt
2015 habe ich den Stein ins Rollen gebracht und ihn mit der
Unterstützung vieler Bleckeder in die Elbe bekommen.
Vor einigen Wochen gab es dazu noch einmal ein Interview, über das inzwischen verschiedene Radiosender berichtet haben. Umso schöner zu sehen, dass der Bleckeder Hungerstein nun wieder so viel Aufmerksamkeit bekommt und seine Geschichte weit über Bleckede hinaus erzählt wird.
Ein kleines Stück Stadtgeschichte, das offenbar immer wieder für Gesprächsstoff sorgt.
Das freut mich sehr. Gleichzeitig hat diese Geschichte leider auch eine traurige Seite: Denn der Hungerstein wird sichtbar, wenn der Wasserstand der Elbe besonders niedrig ist – und genau das ist eigentlich der Teil, über den wir uns Gedanken machen sollten.
Vielleicht ist es gerade deshalb schön, wenn der Stein nicht nur fotografiert wird, sondern auch daran erinnert, was er uns eigentlich sagen möchte.
Viele Grüße aus Bleckede
Andrea Schmidt
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