IHK fordert besseren Schutz kritischer Infrastruktur nach Drohnenfund
von IHK /Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 06.08.2026
Nach dem Fund einer mutmaßlich mit Sprengstoff präparierten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle fordert die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) ein umfassenderes Sicherheitskonzept für kritische Infrastruktur. Nach Ansicht von IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann seien Energie-, Verkehrs-, Kommunikations- und Wasserversorgung bislang nicht ausreichend gegen hybride Bedrohungen geschützt.
Die IHK spricht sich für eine bessere Zusammenarbeit von Bund und Ländern, klare Zuständigkeiten sowie mehr Personal und moderne Technik zur Prävention und Gefahrenabwehr aus. Gleichzeitig appelliert sie an Unternehmen, ihre eigene Krisenfestigkeit zu stärken. Dazu gehören Notfallpläne, die Analyse kritischer Geschäftsprozesse und regelmäßige Übungen.
Passend dazu veranstaltet die IHKLW gemeinsam mit dem Leuphana Center for Cooperative Security am 17. September in Lüneburg das Seminar „Wirtschaftsschutz kompakt: Fahrplan zum krisenfesten KMU“. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, Führungskräfte und Personalverantwortliche. Themen sind unter anderem Cyberangriffe, Sabotage, Lieferkettenausfälle und betriebliche Krisenvorsorge. Die Teilnahme kostet 350 Euro.
Quelle: IHK Lüneburg-Wolfsburg.
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