Lüneburg, am Donnerstag den 02.07.2026

Kinderärzte stärken: Bauseneick fordert verlässliche Versorgung für Familien in Lüneburg

von CDU am 02.07.2026


Pressemitteilung

Hannover/Lüneburg, 02. Juli 2026 – Die Lüneburger CDU-Landtagsabgeordnete Anna Bauseneick fordert, die kinder- und
jugendärztliche Versorgung in Niedersachsen gezielt zu stärken, insbesondere im ländlichen Raum rund um Lüneburg. Die
CDU-Fraktion setzt sich unter anderem gezielt für mehr Nachwuchs, bessere Niederlassungsbedingungen, weniger Bürokratie
und starke pädiatrische Einrichtungen ein.
„Kinderärztliche Versorgung muss verlässlich erreichbar sein. Nicht nur bei akuten Erkrankungen, sondern auch bei Vorsorge,
Entwicklungsfragen und seelischen Belastungen“, sagt Bauseneick. Viele Familien erlebten volle Wartezimmer, lange
Wartezeiten und stark belastete Praxisteams. „Wir dürfen nicht warten, bis Versorgungslücken noch größer werden. Wir
müssen jetzt handeln.“ Ein zentraler Ansatzpunkt sei für Bauseneick die regionale Kinderarztquote. Aus jedem Landkreis
Niedersachsens soll nach Forderung der CDU mindestens ein junger Mensch Medizin studieren können, unabhängig vom
Numerus clausus, verbunden mit der Verpflichtung, später als Kinder- und Jugendarzt in einer unterversorgten Region zu
arbeiten. „Insbesondere im Landkreis Lüneburg brauchen wir junge Ärztinnen und Ärzte, die die Region kennen und sich
langfristig für die Versorgung vor Ort einsetzen“, so Bauseneick.
Zugleich müssten Niederlassungen gezielt gefördert werden. Viele junge Ärztinnen und Ärzte scheuten heute den Schritt in die
eigene Praxis, weil Bürokratie, unternehmerisches Risiko und Arbeitsbelastung hoch seien. „Wer eine Kinderarztpraxis gründet
oder übernimmt, übernimmt Verantwortung für viele Familien. Diese Entscheidung müssen wir leichter machen, nicht
schwerer“, betont Bauseneick.
Auch bestehende Praxen müssten spürbar entlastet werden. Die CDU-Fraktion fordert deshalb unter anderem eine
Entbürokratisierungs- und Digitalisierungsinitiative für kinderärztliche Praxen. „Jede Stunde, die im Papierkram verloren geht,
fehlt bei Kindern, Jugendlichen und Eltern. Digitalisierung muss Praxen entlasten und Versorgung einfacher machen“, sagt
Bauseneick.
Hier geht es zu dem CDU-Entschließungsantrag: https://www.landtagniedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_19_12500/10501-11000/19-10664.pdf

© Fotos: CFU


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