Lüneburg, am Mittwoch den 17.06.2026

Klinik-Chefs warnen vor Kürzungen im Gesundheitswesen

von Gesundheitsholding Lüneburg GmbH am 17.06.2026


Krankenhaus-Verantwortliche aus Nordostniedersachsen haben sich in Lüneburg gegen das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ausgesprochen. Sie befürchten erhebliche finanzielle Einbußen und warnen vor Folgen für die medizinische Versorgung in der Region.

Nach Angaben der Klinik-Chefs könnten Krankenhäuser durch die geplanten Regelungen mehrere Millionen Euro an Erlösen verlieren. Die Vertreter der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) sehen dadurch die Existenz einzelner Standorte gefährdet. Auch Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch kritisierte die Pläne und forderte eine grundlegende Reform der Krankenhausfinanzierung.

Die Klinikleitungen der Region fordern die Rücknahme der vorgesehenen Kürzungen und warnen vor längeren Fahrzeiten, einer Schwächung der Notfallversorgung und steigenden Belastungen für die Kommunen.

Quelle: Pressemitteilung der Gesundheitsholding Lüneburg / Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG)

© Fotos: Gesundheitsholding Lüneburg GmbH


Kommentare Kommentare


Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.



Kommentar posten Kommentar posten

Ihr Name*:

Ihre E-Mailadresse*:
Bleibt geheim und wird nicht angezeigt

Ihr Kommentar:



Lüneburg Aktuell auf Facebook