Kopfsteinpflaster wird für mehr Barrierefreiheit abgeschliffen
von Winfried Machel am 08.09.2026👀 Christine hat heute rund um den Lüneburger Marktplatz eine ungewöhnliche Baustelle entdeckt: Mit speziellen Maschinen wird dort nicht etwa der Bordstein, sondern das historische Kopfsteinpflaster abgeschliffen.
Im Rahmen des Pilotprojekts „Grinding“ entstehen etwa zwei Meter breite, ebenere Querungsstreifen. Hochstehende Kanten und Höhenunterschiede zwischen den Pflastersteinen werden reduziert. Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen sowie Radfahrende sollen dadurch leichter vorankommen.
Das historische Pflaster bleibt erhalten und muss für die Arbeiten nicht ausgebaut werden. Betroffen sind Bereiche in der Waagestraße, An der Münze und Am Markt. Sollte sich das Verfahren bewähren, könnte es künftig auch an weiteren Stellen in der Innenstadt eingesetzt werden.
📸 Fotos: Christine Böhm
Quelle: Hansestadt Lüneburg
www.lueneburgaktuell.de
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