Lüneburg, am Freitag den 23.10.2026

Kopfsteinpflaster wird für mehr Barrierefreiheit abgeschliffen

von Winfried Machel am 08.09.2026


👀 Christine hat heute rund um den Lüneburger Marktplatz eine ungewöhnliche Baustelle entdeckt: Mit speziellen Maschinen wird dort nicht etwa der Bordstein, sondern das historische Kopfsteinpflaster abgeschliffen.

Im Rahmen des Pilotprojekts „Grinding“ entstehen etwa zwei Meter breite, ebenere Querungsstreifen. Hochstehende Kanten und Höhenunterschiede zwischen den Pflastersteinen werden reduziert. Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen sowie Radfahrende sollen dadurch leichter vorankommen.

Das historische Pflaster bleibt erhalten und muss für die Arbeiten nicht ausgebaut werden. Betroffen sind Bereiche in der Waagestraße, An der Münze und Am Markt. Sollte sich das Verfahren bewähren, könnte es künftig auch an weiteren Stellen in der Innenstadt eingesetzt werden.

📸 Fotos: Christine Böhm

Quelle: Hansestadt Lüneburg

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© Fotos: Christine Böhm


Kommentare Kommentare

Kommentar von Peter
am 12.09.2026 um 15:40:03 Uhr
Nette Idee, aber..... wie sieht es mit dem Marktplatz aus? Für gehbehinderte, Personen mit Rollator, Rollstuhl..... ist das Gehen bzw. mit dem Rollstuhl fahren dort anstrengender und gefärlicher als die Strasse zu überqueren. Die Sturzgefahr durch den unebenen Marktplatz ist viel höher. In meinen Augen wird da wieder Geld zum Fenster rausgeworfen. Beim überqueren der Strasse bin ich noch nicht gestolpert, aber mehrfach auf dem Marktplatz


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