Kreis setzt weiterlaufen Elbbrücke
von Landkreis Lüneburg am 05.10.2026Elbbrücke Darchau-Neu Darchau:
Planungsfortschritte eröffnen neues Optimierungspotenzial
Der kreiseigene Betrieb für Straßenbau und -unterhaltung (SBU) treibt die Vorbereitungen für den Bau der Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau weiter voran. Vergangene Woche hat der Kreistag den Nachtragswirtschaftsplan des SBU verabschiedet und damit die haushaltsrechtliche Grundlage für das Projekt geschaffen. Auch bei den Detailplanungen zur Bauausführung gibt es Fortschritte, die sich auf das weitere Verfahren auswirken werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Bauablauf voraussichtlich noch effizienter und schonender gestalten können“, sagt Jens-Michael Seegers, Betriebsleiter des SBU. „Konkret gehen wir davon aus, dass wir vor Ort mit weniger Arbeitsflächen auskommen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die unvermeidbaren Eingriffe in die Natur können spürbar reduziert werden. Auch wenn wir die genauen Details im Zuge der fortlaufenden Ausarbeitung noch präzisieren, zeigt sich schon jetzt, dass sich dieser planerische Feinschliff für das gesamte Verfahren auszahlen wird.“
Anfang 2027 wird der SBU daher bei der Planfeststellungsbehörde einen Antrag auf entsprechende Änderung des Planfeststellungsbeschlusses vom Mai dieses Jahres stellen. Dieser im Mai erlassene Planfeststellungsbeschluss bildet den Rahmen für das Brückenprojekt. Die Brücke soll als verlässliche Querung die Elbufer von Darchau und Neu Darchau (Landkreis Lüchow-Dannenberg) miteinander verbinden. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gleichermaßen – ob im Kraftfahrzeug, auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Gleichzeitig schließt das Bauwerk eine Lücke zwischen den bestehenden Brücken bei Dömitz und Lauenburg. Der SBU rechnet mit Baukosten in Höhe von rund 97 Millionen Euro.
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