Kunstrasen für die LSV rückt näher
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 27.08.2026
1,6-Millionen-Euro-Projekt in Kaltenmoor – Stadt muss selbst 300.000 Euro tragen
LÜNEBURG. Der geplante Kunstrasenplatz auf dem Sportgelände der Lüneburger SV in Kaltenmoor nimmt konkrete Formen an. Der Rat der Hansestadt hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, den notwendigen Förderantrag zu stellen. Aus einem Bundesprogramm sind bereits 675.000 Euro für das Projekt vorgesehen.
Sobald der Förderbescheid vorliegt, kann die Stadt den Bau ausschreiben. Erste Arbeiten beginnen allerdings schon vorher: Die AGL will ab der kommenden Woche an den Regenwasserkanälen unter dem Sportgelände arbeiten.
Geplant ist die Sanierung des B- und C-Platzes. Dort soll ein Kunstrasenplatz mit den DFB-Maßen 105 mal 68 Meter für Spiel- und Trainingsbetrieb entstehen. Hinzu kommt ein 40 mal 22 Meter großes Kunstrasenfeld für die F-Jugend. Vorgesehen sind außerdem Ballfangzäune, Flutlicht, eine Stehtribüne, eine Auswechselbank und neue Wege.
Der Kunstrasen soll aus sortenreinem und vollständig recycelbarem Kunststoff bestehen. Statt Kunststoffgranulat ist Sand oder organisches Granulat als Füllmaterial vorgesehen.
Insgesamt sind für das Projekt 1,6 Millionen Euro veranschlagt. Neben den 675.000 Euro Bundesmitteln stehen 625.000 Euro Landesmittel aus dem Pakt für Kommunalinvestitionen zur Verfügung. Der Eigenanteil der Hansestadt beträgt damit 300.000 Euro.
Von bundesweit rund 3.600 Interessenbekundungen wurden 313 Projekte berücksichtigt. Die Lüneburger Sportstätte gehört dazu.
Quelle/Foto: Hansestadt Lüneburg
www.lueneburgaktuell.de
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