Ländliches Leben in Radbruch: Wenn der Acker zum Storchen-Restaurant wird
von Lüneburg Aktuell nach einem Leserbericht von Achim Gründel. am 01.08.2026Nach der Ernte beginnt auf vielen Feldern die nächste Arbeit – und genau darauf haben die Störche offenbar gewartet. Als Landwirt Günther Witte aus Radbruch seine Hofkoppel umbrach, ließen die ersten gefiederten Gäste nicht lange auf sich warten. Insgesamt elf Störche, darunter zwei Jungtiere, landeten auf dem frisch bearbeiteten Feld und machten sich über aufgescheuchte Kleintiere her. Für die Vögel ein reich gedeckter Tisch – und eine willkommene Stärkung vor dem bevorstehenden Zug in den Süden.
Auch abseits des Ackers zeigte sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Auf einem benachbarten Kleefeld sammelte eine Hummel emsig Nektar, während sich ein gut getarntes Heupferd zwischen den Pflanzen versteckte und an den Kleeblättern fraß.
Nicht weit entfernt sorgte ein junges Eichhörnchen für eine weitere schöne Beobachtung. Geschickt kletterte es einen alten Kirschbaum hinauf, um sich an einer mit Saatgut gefüllten Vogeltränke zu bedienen. Mit erstaunlicher Akrobatik ließ es sich die Körner schmecken.
Vom bunten Treiben bekam der Landwirt während seiner Arbeit allerdings nur die Störche mit. Ein schöner Moment, der zeigt, wie lebendig die Natur rund um Radbruch ist.
Text: Lüneburg Aktuell nach einem Leserbericht von Achim Gründel.
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