Landkreis kontert Fähr-Kritik: „Elbbrücke bleibt einzig verlässliche Lösung“
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 20.08.2026
Der Streit um die Fährverbindung zwischen Neu Darchau und Darchau verschärft sich. Der Landkreis Lüneburg weist Vorwürfe entschieden zurück, die Anschaffung einer Niedrigwasserfähre behindert zu haben.
Landrat Jens Böther betont, der Landkreis habe sich trotz eigener Bedenken konstruktiv an einem Konzept zur Verbesserung der Fährverbindungen beteiligt. Zudem seien der Gemeinde Neu Darchau die Konstruktionspläne der neuen Fähre für Bleckede angeboten worden, um Planungskosten und Zeit zu sparen.
Die Fähre zwischen Neu Darchau und Darchau musste bereits Ende Juni wegen des niedrigen Elbpegels ihren Betrieb einstellen. Nach Einschätzung des Landkreises hätte allerdings auch die geplante neue Fähre mit geringerem Tiefgang bei voller Beladung vermutlich ab Mitte Juli nicht mehr fahren können.
Für Böther bestätigt die aktuelle Niedrigwasserlage deshalb die bisherige Position des Landkreises: Eine Fähre könne keine dauerhaft sichere Verbindung gewährleisten. „Die einzig verlässliche Lösung für die Menschen in der Region ist die mittlerweile planfestgestellte Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau“, so der Landrat.
Quelle: Landkreis Lüneburg
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