Lüneburg, am Dienstag den 21.07.2026

Mutmaßlicher Täter von Stade nimmt sich das Leben

von Justizministerium am 21.07.2026


Das Niedersächsische Justizministerium hat heute den Unterausschuss „Justizvollzug und Straffälligenhilfe“ zu einem Sachverhalt unterrichtet, den wir Ihnen hiermit ebenfalls zur Kenntnis geben:

Die Justizvollzugsanstalt Bremervörde hat heute mitgeteilt, dass der mutmaßliche Täter des Schusswaffenangriffes in Stade vom 29. Juni 2026, bei dem sechs Personen zu Tode gekommen sind, innerhalb der Anstalt verstorben ist.

Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse handelt es sich um einen Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.

Der Gefangene wurde heute um 06.05 Uhr von einem hierfür zuständigen Stationsbediensteten im Rahmen der morgendlichen Lebend- und Vollzähligkeitskontrolle in seinem Einzelhaftraum aufgefunden. Der Gefangene wies zu diesem Zeitpunkt bereits keine Körpertemperatur mehr auf.

Durch den herbeigerufenen Notarzt wurde um 06.29 Uhr der Tod des Gefangenen durch Strangulation festgestellt.

Die Ermittlungen zu den konkreten Umständen des Todes wurden eingeleitet und laufen derzeit.

Es wurden zwischenzeitlich sowohl die Angehörigen des Toten als auch die Angehörigen der Opfer in Stade informiert.

Die Justizvollzugsanstalt Bremervörde ist derzeit damit befasst, einen umfassenden Sofortbericht zu formulieren.

Wir bitten um Verständnis, dass derzeit keine darüberhinausgehenden Informationen mitgeteilt werden können.

© Fotos: ca


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