Lüneburg, am Mittwoch den 08.07.2026

Naturschutz und Freizeit an der Ilmenau gemeinsam gestalten: Konzept liegt vor – Umsetzung sol

von Landkreis Lüneburg am 08.07.2026


(lk) Naturschutz und Freizeitnutzung an der Ilmenau auf Augenhöhe: Mit diesem Ziel hat sich der Landkreis Lüneburg gemeinsam mit den Landkreisen Uelzen und Harburg in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Das Ergebnis liegt nun vor: Das „Integrierte wassertouristische Konzept für den Fluss Ilmenau“ bündelt konkrete Maßnahmen, die den Schutz sensibler Lebensräume mit einer attraktiven und nachhaltigen Freizeitnutzung verbinden sollen.

Die Maßnahmen reichen von einer verbesserten Besucherlenkung durch eine einheitliche Beschilderung über die Aufwertung und den Neubau von Stegen bis hin zur Schaffung und Optimierung von Rast- und Aufenthaltsbereichen entlang des Flusses. „Wir haben alle relevanten Akteure mit ins Boot geholt und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickelt. Das Konzept ist das Ergebnis eines breiten Beteiligungsprozesses und bildet eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung der Ilmenau“, sagt Inga Masemann vom Landkreis Lüneburg.

Als nächster Schritt soll das Konzept den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Anschließend soll die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen schrittweise beginnen. Welche Projekte zuerst realisiert werden können, hängt unter anderem von den verfügbaren Fördermöglichkeiten und den erforderlichen Finanzierungsentscheidungen ab. Entsprechende Förderanträge sollen geprüft und vorbereitet werden.

Das Konzept wurde gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aus der Region erarbeitet und abgestimmt. Neben den beteiligten Landkreisen brachten sich Gebietsverantwortliche, Vereine, Verbände, Unternehmen sowie weitere Interessengruppen mit ihren Erfahrungen und Vorschlägen ein. Auch die Öffentlichkeit war beteiligt: Mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger nahmen an einer Online-Umfrage teil und lieferten wertvolle Hinweise zur Nutzung der Ilmenau sowie Ideen für ihre zukünftige Entwicklung.

Hintergrund

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ umgesetzt. Es bezieht die Landkreise Lüneburg, Uelzen und Harburg sowie die dortigen Kommunen und Akteure aktiv ein. Federführend für das Projekt ist der Landkreis Lüneburg. Das Projekt wird mit 48.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

© Fotos: Ralf Trimborn


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