Neues Streetwork-Team der Hansestadt hat seine Arbeit aufgenommen
von Hansestadt Lüneburg am 03.11.2026Hansestadt Lüneburg. Ins Gespräch kommen, Vertrauen aufbauen und Hilfe anbieten – das ist das Ziel von Christina Fuchs und Stefan Buchholz. Sie sind die ersten beiden neuen Streetworker, die am Montag, 2. November, ihre Arbeit bei der Hansestadt Lüneburg aufgenommen haben. Sie knüpfen damit nahtlos an die Straßensozialarbeit des Lebensraum Diakonie an, dessen Vertrag mit der Hansestadt zum 31. Oktober 2026 ausgelaufen ist.
Beide Streetworker bringen viel Erfahrung mit: Christina Fuchs war zwölf Jahre lang in Süddeutschland in der Straßensozialarbeit aktiv. Auch Stefan Buchholz kommt aus der sozialen Arbeit. „Ich war unter anderem daran beteiligt, als das erste Streetwork-Konzept für Lüneburg aufgesetzt wurde. Ich kenne daher noch viele Menschen aus der Szene“, sagt Buchholz.
„Wir freuen uns, dass wir erfahrene Kräfte für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten und das Team im neuen Jahr weiter wächst“, sagt Barbara David, Fachbereichsleiterin für Soziales bei der Hansestadt Lüneburg. Eine dritte Sozialarbeiterin wird das Team ab dem 1. Januar 2027 verstärken. So können künftig 90 statt wie bisher 60 Stunden Straßensozialarbeit geleistet werden. „Nun muss sich zunächst alles einspielen. Damit das möglichst gut gelingt, gibt es ergänzend zu der Qualifikation des neuen Streetwork-Teams auch eine fundierte Übergabe sowie einen Austausch mit den Vorgängern“, so David.
Christina Fuchs und Stefan Buchholz haben am ersten Tag bereits ihre erste Runde gedreht. Sie wollen zunächst vor allem den Kontakt zur Szene aufbauen. „Für uns ist wichtig zu erfahren, welche individuellen Bedarfe die Menschen haben“, sagen die Streetworker. Beide werden sich zeitnah auch bei den Geschäftsleuten in der Innenstadt vorstellen und ihre Kontaktdaten hinterlassen. „Uns interessiert, welche Sorgen und vor allem Erwartungen es gibt“, sagen Fuchs und Buchholz.
Im Interesse der betroffenen Menschen wird die Hansestadt die bisherige enge Zusammenarbeit der Aufsuchenden Sozialarbeit u. a. mit dem Kommunalen Ordnungsdienst, der Polizei und den vielfältigen Einrichtungen wie der Präventionsstelle Wohnraumsicherung, der Drogenberatungsstelle drobs oder der Sozialberatung fortsetzen. „Ziel ist es, Menschen in geeignete Hilfen zu vermitteln“, so Barbara David.
Auch zum geplanten Tagesaufenthalt wird es natürlich einen direkten Draht geben. Die dort künftig tätigen Sozialarbeiter:innen werden bereits ab dieser Woche gemeinsam mit den Streetworkern in der Stadt unterwegs sein und auf das Angebot hinweisen, das in Kürze offiziell seine Türen öffnen wird. Die Hansestadt Lüneburg wird darüber rechtzeitig informieren.
Fotos: Hansestadt Lüneburg
BU: Stefan Buchholz und Christina Fuchs sind ab sofort für die Hansestadt Lüneburg als Streetworker unterwegs.
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