NGG warnt vor „Überstunden-WM“ in der Gastronomie
von LA REDAKTION GEKÜRZT am 12.06.2026
Zur Fußball-WM fordert die Gewerkschaft NGG faire Dienstpläne für die rund 3.830 Beschäftigten in der Gastronomie im Landkreis Lüneburg. Zusätzliche Arbeit durch Public Viewing dürfe nicht zu übermäßigen Überstunden führen, betont NGG-Geschäftsführer Steffen Lübbert.
Die Gewerkschaft fordert eine frühzeitige Planung der Schichten sowie Rücksicht auf familiäre und persönliche Verpflichtungen der Beschäftigten. Überstunden müssten selbstverständlich bezahlt werden.
Wegen der Zeitverschiebung zur WM in Kanada, Mexiko und den USA erwartet die NGG zudem Einschränkungen beim Public Viewing. Viele Spiele werden erst spät am Abend oder in der Nacht angepfiffen, was die Wirtschaftlichkeit für viele Gastronomen erschweren könnte.
Dennoch rechnet die Gewerkschaft bei attraktiven Spielen mit großem Interesse und appelliert an die Betriebe, auf faire Arbeitsbedingungen zu setzen.
Quelle: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Lüneburg.
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