Paritätische Suchthilfe übernimmt Wohnprojekt in der Schießgrabenstraße
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 30.09.2026
Die Paritätische Suchthilfe Niedersachsen soll spätestens zum 1. November das geplante Wohnprojekt für wohnungslose Menschen in der Schießgrabenstraße übernehmen. Der Verwaltungsausschuss der Hansestadt hat dafür grünes Licht gegeben.
In den beiden Obergeschossen der von der Stadt angemieteten Immobilie entsteht Wohnraum für Menschen in besonderen sozialen Notlagen. Im Erdgeschoss ist ein Tagesaufenthalt vorgesehen, für dessen Betrieb der Landkreis ebenfalls einen Vertrag mit der Paritätischen Suchthilfe abschließt.
Für die Hansestadt wird das Projekt damit deutlich günstiger als zunächst kalkuliert. Unter anderem entfallen Kosten für zwei geplante Sozialpädagogen-Stellen sowie Teile der Miet- und Ausstattungskosten. Nach Angaben der Stadt reduziert sich der finanzielle Aufwand dadurch um voraussichtlich mehr als 140.000 Euro pro Jahr.
Vor dem Start des Betriebs soll es noch einen Austausch mit Nachbarn und weiteren Akteuren in der Schießgrabenstraße geben.
Quelle/Foto: Hansestadt Lüneburg
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