Rat beschließt neue Elternbeiträge für Ferien- und Randzeitenbetreuung
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 02.07.2026
Der Rat der Hansestadt Lüneburg hat die künftige Finanzierung der Ferien- und Randzeitenbetreuung an den Ganztagsgrundschulen beschlossen. Die Hansestadt stellt dafür in diesem Jahr 200.000 Euro bereit, ab 2027 sind rund 958.000 Euro im Haushalt vorgesehen.
Künftig werden die Elternbeiträge einkommensabhängig gestaffelt. Haushalte mit einem Bruttojahreseinkommen unter 35.000 Euro zahlen für die Ferienbetreuung nichts. Bei einem Einkommen zwischen 35.000 und 40.000 Euro beträgt der Beitrag zwei Euro pro Tag, bei 80.000 bis 90.000 Euro sind es 20 Euro. Der Höchstsatz liegt bei 36 Euro pro Tag für Haushalte mit mehr als 120.000 Euro Bruttoeinkommen. Auch die Gebühren für die Randzeiten werden nach Einkommen gestaffelt.
Die neue Regelung gilt erstmals ab den Herbstferien 2026. Familien mit mehreren Grundschulkindern profitieren von einer Ermäßigung: Für das zweite Kind wird die Gebühr halbiert, für jedes weitere Kind entfällt sie vollständig.
Die Hansestadt will eine Randzeitenbetreuung an Schulen ermöglichen, wenn mindestens drei Kinder das Angebot nutzen möchten. Gespräche mit freien Trägern zur Umsetzung laufen bereits.
Quelle: Hansestadt Lüneburg.
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