Schröder-Ehlers fordert Sofortprogramm gegen Hitze: „Lüneburg braucht jetzt Schutz“
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 02.07.2026
Angesichts der anhaltenden Sommerhitze fordert die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Andrea Schröder-Ehlers ein sofortiges Hitzeschutzprogramm für Lüneburg. Der von der Stadt angekündigte Hitzeaktionsplan, der erst bis Ende des Jahres fertiggestellt werden soll, komme für den aktuellen Sommer zu spät.
„Ein Hitzeaktionsplan, der erst nach dem Sommer fertig wird, schützt niemanden in diesem Sommer“, erklärt Schröder-Ehlers. Jetzt müssten vor allem ältere Menschen in Pflegeheimen sowie Kinder in Kitas und Horten besser vor extremer Hitze geschützt werden.
Zu ihren Vorschlägen gehören kurzfristig aufgestellte Sonnensegel und Rasensprenger für Betreuungseinrichtungen sowie Beratung von Pflegeeinrichtungen bei der Anschaffung von Ventilatoren und Kühlwesten. Die Stadt solle außerdem dabei unterstützen, die notwendige Technik schnell in Betrieb zu nehmen.
Darüber hinaus schlägt Schröder-Ehlers sogenannte „kühle Orte“ in der Stadt vor. Neben mehr Begrünung, zusätzlichen Trinkbrunnen und Sprühnebel-Anlagen sollen auch Kirchen, größere Gebäude und andere klimatisierte Einrichtungen an Hitzetagen als Rückzugsorte geöffnet werden. Die bestehende Hitzekarte der Hansestadt sei zwar ein Anfang, erfasse aber beispielsweise viele Kirchen in den Stadtteilen noch nicht.
Außerdem fordert die SPD-Kandidatin einen verbindlichen Zeitplan für den Hitzeaktionsplan. Vorrang müssten kurzfristig umsetzbare Maßnahmen haben, bevor langfristige Konzepte verabschiedet werden.
Nach ihren Vorstellungen soll das Sofortprogramm aus den 250.000 Euro finanziert werden, die ursprünglich für die Umgestaltung des Marienplatzes vorgesehen waren.
Quelle: SPD Lüneburg.
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