Schröder-Ehlers für Vorkaufsrecht bei Vonovia-Wohnungen
von Lüneburg Aktuell am 01.09.2026Beim „Zukunftsforum Wohnen“ der Lüneburger SPD standen am Montagabend bezahlbarer Wohnraum, die möglichen Vonovia-Verkäufe in Kaltenmoor und die stark gestiegenen Erbbauzinsen im Mittelpunkt.
SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Andrea Schröder-Ehlers sprach sich grundsätzlich dafür aus, dass die Stadt ihr Vorkaufsrecht für die Vonovia-Wohnungen prüft. Eine Kommunalisierung könne die Chance bieten, Wohnungen zu modernisieren und dauerhaft als bezahlbaren beziehungsweise sozialen Wohnraum zu sichern. Davon könnten nach Angaben der SPD mehr als 2.000 Menschen profitieren.
Gleichzeitig stellte Schröder-Ehlers klar, dass ein Ankauf nur infrage komme, wenn er finanziell tragfähig sei. Zunächst müssten Ertragswert, Sanierungsbedarf und mögliche Fördermittel des Landes geprüft werden. Als Beispiel für eine erfolgreiche Kommunalisierung berichtete Thomas Hermann, Aufsichtsratsvorsitzender der hannoverschen Wohnungsgesellschaft hanova, über Erfahrungen aus Hannover-Mühlenberg.
Zweites Thema des Abends waren die hohen Erbbauzinsen. Die SPD verwies dabei auf den „Lüneburger Weg“, bei Grundstücken städtischer Stiftungen den Erbbauzins von vier auf 1,5 Prozent zu senken. Nach Ansicht der Beteiligten sollte auch die Klosterkammer ihre Erbpachtzinsen deutlich reduzieren.
Rund 60 Bürgerinnen und Bürger nahmen nach Angaben der SPD an der Veranstaltung teil.
Quelle: SPD Lüneburg
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