Lüneburg, am Dienstag den 21.07.2026

Solarpark Wetzen erhält schnellen Glasfaseranschluss

von LüneCom redaktionell gekürzt am 21.07.2026


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WETZEN. Der Solarpark Wetzen in der Gemeinde Oldendorf/Luhe ist an das Glasfasernetz der lünecom angeschlossen worden. Damit verfügt die Anlage nun über eine leistungsfähige Datenverbindung, die für den sicheren und zuverlässigen Betrieb moderner Energieanlagen zunehmend unverzichtbar ist.

Solarparks erzeugen nicht nur Strom, sondern senden und empfangen rund um die Uhr große Mengen an Daten. Diese werden unter anderem für die Fernüberwachung, die technische Steuerung, Wartungsarbeiten und das Einspeisemanagement benötigt. Betreiber können dadurch die Leistung der Anlage kontrollieren, Störungen schneller erkennen und bei Bedarf unmittelbar reagieren.

Für den Anschluss wurde das bestehende Glasfasernetz bis zum Solarpark erweitert. Nach der Verlegung der Leitungen und der Einrichtung des Anschlusses steht der Anlage nun eine Bandbreite von 600 MBit/s im Download und 300 MBit/s im Upload zur Verfügung. Die Leistung kann nach Angaben der lünecom bei künftig steigendem Bedarf erweitert werden.

Der Solarpark Wetzen umfasst eine Fläche von rund 22 Hektar. Dort sollen künftig jährlich etwa 20.643 Megawattstunden Strom aus Sonnenenergie erzeugt werden. Die Berechnung berücksichtigt unter anderem Sonneneinstrahlung, Wetterdaten, Gelände sowie die Ausrichtung der Solarmodule.

Das Projekt zeigt nach Einschätzung der lünecom, dass Energiewende und digitale Infrastruktur inzwischen eng miteinander verbunden sind. Moderne Energieanlagen benötigen stabile und ausfallsichere Datenverbindungen, um effizient betrieben werden zu können.

Auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit spielt Glasfaser eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu herkömmlichen Kupfernetzen benötigt die Technik im laufenden Betrieb deutlich weniger Energie. Zudem gelten Glasfaserkabel als besonders langlebig und sind für die weiter steigenden Datenmengen der kommenden Jahre ausgelegt.

Die lünecom will den Ausbau ihres Netzes deshalb weiter vorantreiben – sowohl in Wohngebieten als auch an Gewerbestandorten und bei Einrichtungen der Energieversorgung und anderer wichtiger Infrastruktur.

Quelle: lünecom

© Fotos: Ki generiert / LüneCom


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