Tag der Ersten Hilfe: Johanniter räumen mit gefährlichen Irrtümern auf
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 11.09.2026
LANDKREIS HARBURG. Am Samstag, 12. September, ist der internationale Tag der Ersten Hilfe. Die Johanniter im Landkreis Harburg nehmen den Aktionstag zum Anlass, mit verbreiteten Irrtümern aufzuräumen.
„Dabei kann nur derjenige etwas falsch machen, der gar nichts tut“, sagt Michaela Hönig, Erste-Hilfe-Trainerin der Johanniter in Salzhausen.
So muss bei einem bewusstlosen Motorradfahrer der Helm abgenommen werden, damit die Atmung kontrolliert werden kann. Auch die Sorge vor einem Defibrillator sei unbegründet: Das Gerät prüft selbstständig, ob überhaupt ein Stromstoß erforderlich ist.
Ein weiterer Irrtum betrifft mögliche rechtliche Folgen. Wer Erste Hilfe leistet, macht sich nach Angaben der Johanniter grundsätzlich nicht strafbar, wenn dabei beispielsweise bei einer Wiederbelebung eine Rippe gebrochen wird. Entscheidend ist, den Notruf 112 zu wählen und den Anweisungen zu folgen.
Die Johanniter empfehlen, Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.
Foto: Johanniter
Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Harburg
www.lueneburgaktuell.de
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