Träger der Eingliederungshilfe warnen vor Kürzungen
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 19.06.2026
Lüneburg. Mehrere Träger der Eingliederungshilfe im Landkreis Lüneburg schlagen Alarm. Die Loewe-Stiftung, die Lebensgemeinschaft Birkenhof, das Wichernhaus Lüneburg, Kühnau Plus, der SOS-Hof Bockum und die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg wenden sich gemeinsam gegen mögliche Einsparungen im Bereich der Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Die Einrichtungen betonen, dass Kürzungen nicht Strukturen, sondern unmittelbar die betroffenen Menschen treffen würden. Eingliederungshilfe sichere Wohnen, Arbeit, Bildung und soziale Teilhabe. Gleichzeitig verweisen die Träger auf steigende Kosten durch Tarifabschlüsse, Inflation und wachsende Unterstützungsbedarfe.
Gefordert werden unter anderem der Verzicht auf pauschale Kürzungen, die vollständige Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, der Erhalt der Teilhabe-Assistenz sowie ein verbindlicher Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Betroffenen und Leistungserbringern.
Nach Angaben der beteiligten Organisationen werden im Landkreis Lüneburg gemeinsam rund 3.000 Menschen betreut. Etwa 1.500 Fachkräfte arbeiten in den Einrichtungen und Diensten.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Loewe-Stiftung, Lebensgemeinschaft Birkenhof, Wichernhaus Lüneburg, Kühnau Plus, SOS-Hof Bockum und der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH.
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.
_Mai23.jpg)
_Banner_Winsen_und_Lueneburg_Aktuell_Hausverwaltung__.jpg)
_ubiMaster1.jpg)
_wernieNovember2.jpg)