Lüneburg, am Mittwoch den 19.08.2026

Vonovia-Verkauf: SPD fordert Prüfung des städtischen Vorkaufsrechts

von SPD redaktionell gekürzt. am 19.08.2026



Die Lüneburger SPD fordert die Hansestadt auf, mögliche Vorkaufsrechte für die zum Verkauf stehenden Vonovia-Wohnungen zu prüfen. Nach Angaben der SPD sollen Tristan Capital Partners und die Porth-Gruppe 975 Wohnungen für rund 55 Millionen Euro erworben haben. Die Partei beruft sich dabei auf aktuelle Meldungen; eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt LÜNEBURG AKTUELL nicht vor.

Oberbürgermeisterkandidatin Andrea Schröder-Ehlers kritisiert, dass die Stadt den Ankauf der Wohnungen nicht konsequenter vorbereitet habe. Bereits 2024 habe die SPD-Ratsfraktion gefordert, Erwerbsmöglichkeiten, Finanzierung und den Sanierungsbedarf zu prüfen.
Die SPD verlangt nun Auskunft darüber, welche Gespräche die Verwaltung mit Vonovia und möglichen Käufern geführt hat und ob beziehungsweise unter welchen Voraussetzungen ein kommunales Vorkaufsrecht besteht. Sollte eine solche Möglichkeit rechtlich bestehen, solle die Stadt sie nach Auffassung der SPD nutzen.
Zudem fordert Schröder-Ehlers Informationsveranstaltungen für die betroffenen Mieterinnen und Mieter. Nach Darstellung der SPD leben rund 3.000 Menschen in den betreffenden Wohnungen.

Quelle: Pressemitteilung SPD-Ortsverein Lüneburg / Andrea Schröder-Ehlers

© Fotos: Quadrat


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