Weihnachtsstadt Lüneburg
von Carlo Eggeling am 03.11.2026Im Wasserviertel hat die Vorweihnachtszeit bereits begonnen, demnächst riecht es in großen Teilen der Stadt nach Glühwein und Schmalzgebäck: Vom 19. November an fühlt sich Lüneburg als Weihnachtsstadt. Am Dienstagnachmittag stellte Marketing-Chefin Gitte Lansmann vor, wer sich wie und wo aufs Christkind freut. 18 Märkte zwischen Rettmer, Kalkberg und Bahnhof warten auf Kunden. Neu dabei ist das Museum, dort lockt an den Wochenenden der Markt der Kulturen -- Lüneburger aus vielen Nationen stellen sich vor.
So wie das Museum öffnen nicht alle Botschaften des Weihnachtsmanns die gesamte Zeit. Auch am Kloster Lüne bittet man nur Samstag und Sonntag zum Getränk und Co. Die Reise in die Zeit der Renaissance, also um das Jahr 1500, lockt Tausende am ersten Dezember-Wochenende in den Schatten von Michaelis. Dort lässt der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt die Stadtwache patrouillieren, Handwerker zeigen alte Techniken. Lokale wie der Heidkrug Am Berge, richten ihre Hinterhöfe her und bieten ein wenig Entspannung im Trubel.
Wie gewohnt, bauen Händler und Schausteller ihre Stände auf dem Markt auf, der Sand erhält quasi eine Nebenstelle. An den Adventssonntagen läuft am Markt wieder ein musikalisches Programm, täglich ist ein Trompeter zu hören, der Weihnachtsmann verteilt kleine Gaben. An der Märchenmeile lauschen Klein und Groß Geschichten etwa von Schneewittchen und Rotkäppchen.
In diesem Jahr eröffnet die Weihnachtsstadt eine Woche früher als gewohnt. Auf Anregung der Schausteller hat der Rat dafür einen entsprechenden Beschluss gefasst. Offiziell geht es am Dobberstag, 19. November, 18 Uhr vor dem Rathaus los. Die Weihnachtsstadt trägt ihr Lichterkleid bis einen Tag vor Silvester. Carlo Eggeling
Das gesamte Programm im Internet unter
www.weihnachtsstadt-lueneburg.de
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