Weniger Müll im Krankenhau
von Lüneburg Aktuell redaktionell gekürzt am 30.09.2026
s: Klinikum testet Recycling von Medizinprodukten
Wie können Einwegprodukte aus Krankenhäusern besser recycelt werden, ohne Hygiene und Sicherheit zu gefährden? Damit beschäftigt sich das Forschungsprojekt MEiK, an dem auch das Klinikum Lüneburg beteiligt ist.
Untersucht werden unter anderem OP-Abdeckungen, Schutzkittel, Infusionssets, Spritzen und Katheter. Bislang werden viele dieser Produkte nach Gebrauch verbrannt. Das Projekt prüft, welche Materialien getrennt, aufbereitet und wieder in den Wertstoffkreislauf gebracht werden könnten.
Am Klinikum Lüneburg wurden jetzt erste Erkenntnisse aus dem Krankenhausalltag vorgestellt. Entscheidend sei, dass eine bessere Mülltrennung für Pflegekräfte praktikabel bleibt und keine zusätzlichen Risiken entstehen.
An MEiK sind Hochschulen, Hersteller von Medizinprodukten, Kliniken und ein Entsorgungsunternehmen beteiligt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt läuft voraussichtlich bis Mitte 2027. Am Ende sollen konkrete Handlungsempfehlungen für Krankenhäuser und Hersteller stehen.
Quelle/Foto: Klinikum Lüneburg / Gesundheitsholding Lüneburg
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