Zuckersteuer: Steuererhöhung durch die Hintertür?
von Winfried Machel am 14.10.2026BERLIN/LÜNEBURG. Keine Steuererhöhungen, weniger Bürokratie – so lauteten die Versprechen.
Jetzt plant die Bundesregierung eine Zuckersteuer, die ab Juli 2027 zusätzliche Einnahmen bringen soll.
Für 2028 werden rund 925 Millionen Euro Steuereinnahmen erwartet. Gleichzeitig sind für die Verwaltung rund 227 Stellen mit jährlichen Personalkosten von 28 Millionen Euro vorgesehen. Zusammen mit der geplanten Plastiksteuer geht es sogar um mehr als 1.000 Stellen.
Anmerkung der Redaktion
War da nicht einmal das Versprechen, Bürger zu entlasten und Bürokratie abzubauen?
Die neue Steuer trifft zunächst die Unternehmen. Werden die Kosten weitergegeben, zahlen am Ende die Verbraucher – auch in Lüneburg.
Natürlich kann weniger Zuckerkonsum der Gesundheit dienen. Doch muss dafür ein neuer Verwaltungsapparat entstehen?
Was bringt uns diese Steuer außer höheren Preisen, zusätzlichen Staatseinnahmen und noch mehr Bürokratie?
Quelle: Berichterstattung zur geplanten Zucker- und Plastiksteuer, Oktober 2026.
www.lueneburgaktuell.de
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